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Neptun direkt 2025 und ein neues Feuer erwacht

Antiker Schlüssel zwischen zwei Kreisen mit Farbverlauf


10. Dezember 2025 – letzter Grad Fische → Übergang in den Widder


Es fühlt sich an, als hätte das Universum kurz die Luft angehalten.Und ich mit ihm.


Die letzten Tage… sie waren ein Sog. Ein Rückfall in Versionen von mir, von denen ich dachte, ich hätte sie längst abgelegt. Flashback. Ein innerer Tsunami, der mich ohne Vorwarnung überrollt hat.


Da lag ich – zwischen alten Wunden, halb vergessenen Träumen, Zweifeln, die man eigentlich schon einmal durchtherapiert hatte. Und ich klebte mich wieder zusammen wie ein Papierflieger nach einem Sturm, der trotzdem irgendwie fliegen will.


Mit Tesa. Mit Hoffnung. Mit Trotz.



Rückläufiger Neptun machte genau das:

Er zog uns rückwärts durch unsere eigene Mythologie. Er löst Konturen auf, zeigt, was wir verdrängt haben, lässt uns in das Wasser unserer eigenen Geschichten fallen – ohne Schwimmflügel. Er macht weich, was wir verhärtet haben.

Er spült hoch, was wir an die tiefsten Stellen unseres inneren Ozeans geschoben haben.


Und ich? Ich habe an mir gezweifelt. Meine Entwicklung nicht gesehen. Mich klein gefühlt in einem Körper, der eigentlich längst größer geworden ist. Ich bin auf den Grund gegangen – unfreiwillig, aber offenbar notwendig.



Neptun direkt 2025: Wenn der Nebel sich lichtet und wir unsere Umrisse wiederfinden


Und heute… heute dreht Neptun. Ganz langsam. Wie ein gigantisches, kosmisches Schiff, das seinen Kurs korrigiert.


Wenn Neptun direkt läuft, wird aus dem Nebel wieder eine Form. Nicht scharf. Nicht sofort. Aber genug, um zu wissen: Da bin ich. Und da geht der Weg weiter.


Es ist dieses erste Einatmen nach dem Weinen. Dieses leise: Okay. Ich stehe wieder. Und genau da beginnt Heilung, Klarheit, Gnade.


Neptun direkt 2025 könnte man auch beschreiben als einen Moment, in dem die Illusionen platzen dürfen, aber die Träume bleiben. Und ja – so fühlt es sich an. Nicht wie der große Durchbruch, sondern wie ein stilles Wiedererkennen: Ich war nie verloren. Ich war nur unter Wasser.



Der letzte Grad Fische: der Abschiedsschmerz einer ganzen Ära


Neptun steht auf dem 29. Grad der Fische. Dem letzten. Dem karmischen. Dem Punkt, an dem alles, was sich noch nicht vergeben, gefühlt, losgelöst oder integriert wurde, noch einmal zurückkommt und sagt:


“Hey Baby… bevor ich gehe: Das hier ist deins. Nimm es an. Lass es frei.”


Dieser Grad ist wie der letzte Tropfen im Meer, bevor ein neues entsteht. Eine Verdichtung. Ein Abschied. Ein letztes Aufbäumen der Gefühle, der Sehnsucht, der Selbstzweifel.


Es ist normal, dass es sich schwer anfühlt. Es ist normal, dass wir in alte Muster rutschen. Es ist normal, dass wir uns fragen, ob wir überhaupt weitergekommen sind.


Denn kurz vor einer neuen Ära rebelliert immer die alte.



2025 → 2026: Neptun betritt den Widder – das kosmische Streichholz


Und dann? Dann geht Neptun in den Widder. Nach 164 Jahren kehrt er an den Anfang des Tierkreises zurück.


Vom Ozean ins Feuer. Vom Auflösen ins Entzünden. Vom Träumen ins Tun.

Das fühlt sich an wie ein Streichholz, das nach einem Jahrhundert im Wasser endlich wieder trocknet. Wie ein Funke, der sich erinnert, dass er brennen kann. Wie ein Neubeginn, der so radikal ehrlich ist, dass wir uns ihm nicht entziehen können.


Moon Omens nennt diesen Zyklus eine Zeit des “Awakening of Higher Courage.” Und ich liebe diese Formulierung, weil sie exakt das trifft:


Nicht Mut als Pose. Nicht Mut als Performance. Sondern Mut als innerer Auftrag.

Der Mut, unsere Träume aus dem Safe zu holen. Der Mut, uns zu zeigen. Der Mut, zu glauben, dass wir es wert sind, sichtbar zu sein. Der Mut, unsere Spiritualität nicht mehr als Flucht, sondern als Wegweiser zu leben.


Neptun im Widder ist der Beginn eines Feuerpfades, der aus unserer Sehnsucht eine Mission macht. Aus unseren Visionen eine Richtung. Aus unserer Verletzlichkeit eine Kraft.



Was dieser Übergang für dich bedeuten kann


Du wirst vielleicht merken, dass…

– sich deine Träume neu sortieren.

– du plötzlich innerlich klarer weißt, was du wirklich willst.

– du nicht mehr fliehen, sondern anfangen möchtest zu handeln.

– du Grenzen setzt, die du früher nicht aussprechen konntest.

– du mutiger wirst, ohne laut zu werden.

– du erkennst: Deine Intuition will nicht mehr schweigen.


Neptun im Widder macht uns zu Pionier*innen unserer eigenen Spiritualität.

Er ruft uns auf, unsere Wahrheit nicht mehr als Flüstern, sondern als Flamme zu tragen.



Und ich?


Ich stehe hier, immer noch ein bisschen nass vom emotionalen Wellengang. Aber da ist ein Feuer in meiner Brust, das sagt:

Du wirst gebraucht. Du bist bereit. Du bist nicht die alte Version – du bist die, die zurückgekommen ist. Nicht geheilt. Aber heller.



Reflexionsfragen für diesen Übergang


– Welche Illusion über mich selbst darf jetzt endgültig zerfallen?

– Wo habe ich mich kleiner gemacht, als ich bin?

– Welche Sehnsucht klopft gerade wieder an?

– Welche Wahrheit möchte endlich ausgesprochen werden?

– Welche Tat – groß oder klein – wäre heute ein Akt meines neuen Mutes?



Fazit


Der Ozean endet. Das Feuer beginnt. Neptun richtet sich auf, und wir mit ihm.

Vielleicht fühlst du dich noch verwirrt, erschöpft, roh. Vielleicht weißt du noch nicht, wie du den nächsten Schritt machst. Aber du spürst: Da ist ein neuer Rhythmus unter deiner Haut. Ein neuer Zyklus. Ein neuer Anfang, der nichts fordert – außer Ehrlichkeit.


Das Universum hat dich nicht zurückgeworfen. Es hat dich nur kurz unter Wasser getaucht, damit du erkennst: Du kannst atmen. Und du kannst brennen.



Welcome to the new era.

Love & light,

Aleks von intuitionclub

 
 
 

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