top of page

Vollmond im Skorpion: Warum dieser 1. Mai dich trifft – ob du willst oder nicht

Vollmond im Portal des Skorpions


Er kommt nicht leise, dieser Vollmond in Skorpion.


Hej Moonchild,

Ich sitze hier und schreibe diese Zeilen an einem Morgen, an dem ich selbst nicht weiß, wohin. An dem sich alles schwer anfühlt. Wie Ketten, die ich nicht sehe, aber spüre. Ich warte. Auf was genau – ich könnte es dir nicht sagen. Auf eine Antwort. Auf ein Zeichen. Auf irgendetwas, das mich aus dieser Starre löst.

Vielleicht kennst du das.


Dieses Gefühl, mittendrin zu sein – und trotzdem stillzustehen. Als würde das Leben um dich herum laufen und du schaust zu. Nicht kaputt. Nicht glücklich. Einfach... wartend.


Ich habe mich gefragt, ob ich das hier teilen soll. Ob das "zu viel" ist. Ob eine Astrologin stark wirken sollte, nicht feststeckend.

Und dann dachte ich: Genau das ist der Punkt. Genau das ist dieser Vollmond.



Der Skorpion lügt nicht

Der Vollmond im Skorpion am 1. Mai 2026 kommt nicht um aufzuheitern. Er kommt um aufzudecken.


Skorpion ist das Zeichen der Tiefe, der Transformation, des Unsagbaren. Er geht dorthin, wo es wehtut – nicht weil er grausam ist, sondern weil er weiß: Was du nicht anschaust, bestimmt dich. Was du nicht fühlst, steuert dich. Was du nicht aussprichst, wächst im Dunkeln.


Und ich merke gerade, wie viel bei mir im Dunkeln gewachsen ist.

Die Erschöpfung, die ich "Stress" nenne. Die Unzufriedenheit, die ich "Phase" nenne. Das Warten, das ich "Geduld" nenne.


Was nennst du es – und was ist es wirklich?

Das Universum hat sich für diesen Moment etwas überlegt

Dieser Vollmond kommt nicht allein. Er kommt mit einer Konstellation, die ich selten so gesehen habe.


Merkur und Chiron im Widder. 

Chiron – die nie ganz heilende Wunde. Und Merkur gibt ihr jetzt Worte. Nicht sanfte. Ehrliche. Die Sorte Worte, die du im Hals hinunterschluckst, weil du Angst hast was passiert, wenn du sie wirklich sagst.

Ich kenne dieses Hinunterschlucken. Zu gut.


Welche Wahrheit wartet in dir – schon viel zu lange – darauf, endlich gesagt zu werden?

Mars, Saturn und Neptun im Widder. 

Ein seltenes, kraftvolles Trio. Mars will handeln. Saturn will Struktur. Und Neptun – Neptun löst auf. Was du für sicher gehalten hast. Was du geglaubt hast zu wissen. Wer du zu sein glaubtest.


Das kann sich anfühlen wie Nebel. Wie Orientierungslosigkeit. Wie warten auf eine Erlösung, die nicht kommt.


Ich stecke gerade selbst in diesem Nebel. Ich gebe es zu.

Aber ich frage mich heute zum ersten Mal wirklich: Was wäre, wenn die Erlösung nicht von außen kommt? Was wäre, wenn ich selbst sie bin – und es nur noch nicht gesehen habe?

Uranus wechselt in die Zwillinge

Seit dem 25. April begann ein neues Zeitalter des Denkens. Alte Überzeugungen dürfen fallen. Geschichten, die wir uns über uns selbst erzählen, dürfen sich auflösen. Das, was war, muss nicht bleiben.

Welche Geschichte erzählst du dir – über dich, über dein Leben – obwohl du tief innen weißt, dass sie nicht mehr stimmt?

Der innere Dialog, den niemand hört

Ich will dir ehrlich sagen, was in mir läuft gerade.

Da ist eine Stimme, die sagt: Reiß dich zusammen. Andere haben es schwerer. Du hast so viel. Was willst du eigentlich?


Und dann ist da eine andere Stimme. Leiser. Aber wahrer.

Die sagt: Du bist müde. Du trägst viel. Du gibst viel. Und du wartest darauf, dass jemand kommt und dir sagt, dass es okay ist, das alles hinzulegen.


Dieser Vollmond im Skorpion sagt genau das.


Nicht jemand anderes. Der Mond selbst. Das Universum selbst.

Es ist okay. Du darfst hinlegen, was nicht mehr deins ist. Du darfst aufhören zu warten. Du darfst anfangen – nicht mit großen Schritten, sondern mit einer einzigen ehrlichen Frage an dich selbst.



Der Spiegel des Skorpions

Der Vollmond im Skorpion ist kein Richter. Er ist ein Spiegel.

Er zeigt dir, wo du festhältst. An Mustern, an Menschen, an einer Version von dir, die du vielleicht längst überwachsen hast. Er zeigt dir, wo du wartest – auf Erlaubnis, auf Zeichen, auf jemanden der kommt und sagt: Jetzt. Jetzt darfst du.


Die Taurus-Skorpion-Achse spricht heute über eines: Sicherheit versus Transformation. Stier will bewahren. Skorpion weiß, dass manche Dinge losgelassen werden müssen – damit Raum entsteht. Für das, was wirklich kommen will.


Was bewahrst du gerade – aus Gewohnheit, aus Angst – obwohl es dich innerlich einengt?

Was dieser Vollmond von dir will

Keine große Aktion. Keinen radikalen Neuanfang.

Etwas viel Mutigeres: Ehrlichkeit. Mit dir selbst.


Sitz in der Vollmond-Nacht einen Moment in der Stille. Lass den Mond auf dich wirken. Und erlaube dir, diese Fragen wirklich zu fühlen – nicht nur zu denken:


🌕 Was weiß ich – das ich noch nicht ausgesprochen habe? 🌕 Worauf warte ich – und warum glaube ich, dass ich es nicht selbst herbeiführen kann? 🌕 Was würde sich verändern, wenn ich aufhören würde zu warten?


Du musst die Antworten nicht sofort haben. Aber du darfst aufhören, so zu tun, als ob du die Fragen nicht kennst.



Alchemie beginnt im Dunkeln

Die alten Alchemisten wussten: Gold entsteht nicht im Hellen. Es entsteht in der Hitze, im Druck, in der Dunkelheit des Schmelzprozesses.

Dieser Vollmond im Skorpion ist dein Schmelzpunkt.


Nicht um dich zu zerstören. Sondern um das Reine in dir freizulegen. Das, was schon immer da war – unter all den Schichten aus Erwartung, Erschöpfung und dem leisen Glauben, nicht genug zu sein.


Ich schreibe das auch für mich. Ich weiß, dass du das weißt.

Und vielleicht ist genau das der Sinn dieses Textes: Dass wir uns erinnern – du und ich – dass wir nicht allein in unserem Warten sind. Und dass der Mond uns heute Nacht beide ansieht und sagt:

Du bist bereit. Auch wenn es sich noch nicht so anfühlt.

Happy Full Moon Moonchild

Aleks von intuitionclub



Im intuitionclub begleite ich dich monatlich durch die astrologischen Energien – oder ganz persönlich in einer Einzelberatung. Buche hier ein Reading oder Coaching mit mir.

Geburtschart Analyse
€249.00
2 Std.
Jetzt buchen

Kommentare


bottom of page